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BGHM e.V. Bremer Gesellschaft für Homöopathische Medizin e.V. |
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Ausbildung Klassische Homöopathiesowie weitere VeranstaltungenTermine 2005Termine 2006Änderungen vorbehalten Stand: 24. November 2006 Download als PDF-Datei (nur 2005)
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1) Für das forum.thema bitten wir um Anmeldung bis 14 Tage zuvor, da es gelegentlich Vorab-Lektüre gibt, die bei der Veranstaltung als bekannt vorausgesetzt wird und die daher rechtzeitig an die Teilnehmer versandt werden sollte. 2) In Zusammenarbeit mit der Bremer Sektion des LV Nord des DzvHÄ zum Hahnemann-Jahr 2005 3) AG-Nord der Forschungsinitiative zur Revision der Materia medica (Form) e.V., Köln ("Post-Masianer"); weitere Termine sind noch offen, bitte nachfragen. 4) Grundlage der Diskussion soll der Artikel von Dr. Retzek in der HomöopathieZeitschrift 1/2005 sein: Wer ihn noch nicht hat/kennt, möge sich beizeiten melden! Weitere Vorschläge sind jederzeit herzlich willkommen! Kommentare zu einzelnen Veranstaltungen 5) forum.thema am 11.6.05: Hahnemanns Begriff der "Erfahrung" Allein im Organon verwendet Hahnemann die Vokabel "Erfahrung" 58 mal; der Vorgänger des Organon heißt sogar "Heilkunde der Erfahrung". Diese emphatische Betonung ruft unsere Neugier hervor: Wie ist es tatsächlich um Hahnemanns Erfahrungsbegriff bestellt? Folgt er dem (voraufklärerischen) Impuls der englischen Empiristen? Oder lehnt er sich an den regressiv-visionären Subjektivismus der frühen Romantik an? Der Begriff der "Erfahrung" wird bereits in der Antike verwendet, schon damals mit sehr unterschiedlichen Konnotationen. Wie sich Hahnemann auf diese Traditionen bezieht (und beziehen lässt), wird der Vortrag aufblättern: Der griechische, jüdische und römische Erfahrungsbegriff und seine jeweils historisch-kulturellen Ursprünge werden durchsichtig gemacht. Mythos, Geschichtsschreibung und Philosophie können uns helfen, Prämissen und Strukturen des Hahnemannschen Denkens zu erläutern und zu verstehen. Für einen aufrichtigen und fachlich seriösen Diskurs ist in unseren Tagen derlei Reflexion unverzichtbar: Auf welchen Erfahrungsbegriff beziehen sich A. Saine, R. Sehgal, M. Mangialavori, Masi-Elizalde oder R. Sankaran? Welche Auslassungen, Missverständnisse oder Vermeidungen können wir bei ihnen (und folglich: bei uns) ausmachen? Wie kongruent sind sie mit Hahnemann? Und: Wäre solche Kongruenz überhaupt von Bedeutung? Was heißt heute Hahnemanns "genau nachmachen"? - Je unbefangener und kompetenter wir uns diesen Fragen stellen, umso differenzierter können wir alte und neue Strömungen innerhalb unserer Heilkunst einschätzen, bewerten und u.U. aufgreifen, umso sicherer werden unsere Verordnungen und umso ruhiger wird unsere Praxis in einem gut fundierten Haus wohnen. Zu dieser Veranstaltung gibt es ein paar Seiten Vorab-Lektüre (Herodot u.a.), die beim Vortrag als bekannt vorausgesetzt werden: Bitte bei Interesse anfordern! 6) AG Nord am 25.6.05: Polychreste / "Geistheilung" vs. Homöopathie - Je nach Betrachtungsweise und Referenzsystem hat jeder "seinen" Blick auf die Arzneien: "Essenz", "Delusion", "Sensation", "metaphysischer Nukleus", "aktueller Umgang mit der Krankheit", "Inbegriff", "Idee", "Lebensthema" oder "miasmatischer Zustand" sind nur ein paar wenige Termini, die zur Zeit kursieren. Die jeweilige Kernproblematik einer Arznei modifiziert sich zusätzlich durch die unterschiedlichen Erfahrungen unterschiedlicher Homöopathen mit unterschiedlichen Patienten. Die AG Nord sichtet seit längerem unseren Arzneischatz daraufhin, was wir von einzelnen Arzneien wirklich wissen und was wir in der Praxis bestätigt, widerlegt oder modifiziert vorfinden. Bei diesem Treffen wollen wir in einer ersten Runde die "wohlbekannten" Polychreste durchgehen und unser Verständnis von ihnen untereinander ver- und abgleichen. - Anhand eines Videos über nachweislich nicht vorgetäuschte unsterile Operationen ohne Anästhesie in Südamerika wollen wir einen Diskurs über die Unterschiede zwischen schamanischen Techniken, Geistheilung und Homöopathie beginnen. Die AG-Nord-Treffen finden alternierend in HB und in HH-Schenefeld (bei Dr. Chr. Ackermann) statt. Im letzteren Fall ist Absprache sinnvoll zur Bildung von Fahrgemeinschaften. 7) Homöopathisches Kolloquium am 9.7.05: "Schwere Pathologien" Seit einigen Jahren profilieren sich einige Kollegen im europäischen Raum als "Homöopathische Krebs-Spezialisten" (Spinedi u.a.), ungeachtet der Hahnemannschen Doktrin, dass wir den Kranken nicht von der Diagnose her betrachten sollen. Der alte Nimbus, Homöopathie greife dort am überzeugendsten, wo die "Schulmedizin" mit ihrem Latein am Ende sei, und die Erfahrung aller Homöopathen, dass viele Patienten erst zu uns kommen, wenn alle anderen Zugänge bei der Heilung versagt haben (also oft zu spät), haben in jüngerer Zeit zu einer breiteren Debatte über "schwere Pathologien" geführt. So manche "Wunderheilung" wird da berichtet. Aktuelle Nachrichten lesen wir in der letzten Ausgabe der Homöopathie Zeitschrift (Gauting). Den hier veröffentlichten Artikel von Dr. Retzek (Österreich) wollen wir zur Grundlage unseres Gesprächs nehmen. Retzek beweist einen kundigen, differenzierten Überblick über die aktuellen Richtungen und "Schulen" innerhalb der Homöopathie und versucht einen eigenständigen, unabhängigen Umgang mit dem Thema. Es wird darum gehen, diesen Text kritisch aufzuarbeiten und u.U. auch Anregungen für die eigene Praxis daraus zu gewinnen. Wer den Artikel nicht vorliegen hat, möge ihn bei Teilnahme-Interesse bitte anfordern! 8) forum.thema am 12.11 .05: Moderne Physik &
Hahnemann
9) Homöopathisches Kolloquium am 11.02.06: "Schwere
Pathologien (Forts.)"
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24.11.06 |
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